Schnelltests für Kinder

Für unsere Schnelltests genügen meist wenige Tropfen Blut aus der Fingerbeere, ein Abstrich oder eine Harnprobe — und Sie gehen mit einer klaren Einschätzung nach Hause.

Schnelltests für Streptokokken A, RSV, Influenza und weitere Erreger auf der Ablage der Ordination

Ergebnis in wenigen MinutenWir besprechen den Wert gleich mit Ihnen und entscheiden die nächsten Schritte gemeinsam.

Tropfen aus der FingerbeereSchonende Blutabnahme: für alle Blutwerte auf dieser Seite genügt Kapillarblut vom Finger.

Beliebte Untersuchungen

Vitamin-D-Spiegel (Vitamin D3)

Bekommt mein Kind genug Vitamin D? Der Wert zeigt, wie die Versorgung tatsächlich aussieht. So lässt sich beurteilen, ob eine zusätzliche Gabe sinnvoll ist und ob sie weitergeführt werden sollte.

Blutgruppe: AB0 und Rhesusfaktor D

Mit wenigen Tropfen Blut bestimmen wir die AB0-Blutgruppe und den Rhesusfaktor D. Das Ergebnis vermerken wir im Mutter-Kind-Pass.

Bei Fieber und akutem Infekt

Streptokokken A (Scharlach, Angina)

Bei Halsschmerzen mit Fieber und belegten Mandeln zeigt der Rachenabstrich innerhalb weniger Minuten, ob Streptokokken A nachweisbar sind. Das hilft zu entscheiden, ob ein Antibiotikum nötig ist.

Influenza A und B (echte Grippe)

Der Abstrich zeigt, ob hinter dem Fieber tatsächlich eine Influenza steckt. Das ist vor allem in den ersten zwei Krankheitstagen wichtig: Nur dann kommt eine antivirale Behandlung in Frage, die den Verlauf verkürzen kann.

RSV (RS-Virus)

Bei Säuglingen und Kleinkindern verursacht RSV häufig zähen Husten, pfeifende Atmung und Trinkschwäche. Der Abstrich klärt den Erreger, erspart ein unnötiges Antibiotikum, und wir besprechen mit Ihnen, worauf Sie zu Hause achten müssen.

Covid-19 (Corona-Schnelltest)

Fieber und Husten sehen bei Covid-19, Influenza und RSV oft sehr ähnlich aus. Der Schnelltest zeigt, ob SARS-CoV-2 nachweisbar ist. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn im Haushalt Säuglinge oder ältere und gefährdete Angehörige leben.

Adenovirus

Adenoviren können mehrere Tage hohes Fieber verursachen, oft mit Bindehautentzündung, Halsschmerzen oder Durchfall — ein Bild, das einer bakteriellen Infektion ähnelt.

Keuchhusten (Pertussis)

Hält ein Husten über viele Wochen an oder tritt er anfallsartig auf, kann Keuchhusten dahinterstecken. Der Nachweis ist besonders wichtig, wenn noch ungeimpfte Säuglinge im Umfeld sind.

Pfeiffersches Drüsenfieber (EBV, Mononukleose)

Hohes Fieber, Halsschmerzen, stark belegte Mandeln und geschwollene Lymphknoten können für Pfeiffersches Drüsenfieber sprechen.

Zucker und Stoffwechsel

Blutzucker

Bei Verdacht auf Diabetes können wir den Blutzucker sofort aus wenigen Tropfen Blut bestimmen — etwa bei auffällig starkem Durst, häufigem Wasserlassen oder unerklärtem Gewichtsverlust.

Blutketone (β-Hydroxybutyrat)

Bei erhöhtem Blutzucker oder anhaltendem Erbrechen messen wir die Ketone direkt aus der Fingerbeere. Gemeinsam mit dem Blutzucker zeigen sie, ob eine Stoffwechselentgleisung vorliegt und wie dringend gehandelt werden muss.

Harn und Stuhl

Urinstatus (Harnwegsinfekt, Blasenentzündung)

Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern zeigt sich ein Harnwegsinfekt oft nur durch Fieber. Der Harnstreifen liefert in wenigen Minuten erste Hinweise — etwa auf Leukozyten, Nitrit oder Blut — und hilft zu entscheiden, ob eine Behandlung oder eine Harnkultur nötig ist.

Hämoccult (okkultes Blut im Stuhl)

Der Test weist Blut im Stuhl nach, das mit freiem Auge nicht zu sehen ist. Wir führen ihn in der Ordination durch. Ein auffälliges Ergebnis ist ein Hinweis darauf, dass die Ursache weiter abgeklärt werden sollte.

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