Streptokokken A (Scharlach, Angina)
Bei Halsschmerzen mit Fieber und belegten Mandeln zeigt der Rachenabstrich innerhalb weniger Minuten, ob Streptokokken A nachweisbar sind. Das hilft zu entscheiden, ob ein Antibiotikum nötig ist.Influenza A und B (echte Grippe)
Der Abstrich zeigt, ob hinter dem Fieber tatsächlich eine Influenza steckt. Das ist vor allem in den ersten zwei Krankheitstagen wichtig: Nur dann kommt eine antivirale Behandlung in Frage, die den Verlauf verkürzen kann.RSV (RS-Virus)
Bei Säuglingen und Kleinkindern verursacht RSV häufig zähen Husten, pfeifende Atmung und Trinkschwäche. Der Abstrich klärt den Erreger, erspart ein unnötiges Antibiotikum, und wir besprechen mit Ihnen, worauf Sie zu Hause achten müssen.Covid-19 (Corona-Schnelltest)
Fieber und Husten sehen bei Covid-19, Influenza und RSV oft sehr ähnlich aus. Der Schnelltest zeigt, ob SARS-CoV-2 nachweisbar ist. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn im Haushalt Säuglinge oder ältere und gefährdete Angehörige leben.Adenovirus
Adenoviren können mehrere Tage hohes Fieber verursachen, oft mit Bindehautentzündung, Halsschmerzen oder Durchfall — ein Bild, das einer bakteriellen Infektion ähnelt.Keuchhusten (Pertussis)
Hält ein Husten über viele Wochen an oder tritt er anfallsartig auf, kann Keuchhusten dahinterstecken. Der Nachweis ist besonders wichtig, wenn noch ungeimpfte Säuglinge im Umfeld sind.Pfeiffersches Drüsenfieber (EBV, Mononukleose)
Hohes Fieber, Halsschmerzen, stark belegte Mandeln und geschwollene Lymphknoten können für Pfeiffersches Drüsenfieber sprechen.