Ihre Kinder-Wahlarztpraxis in 1100 Wien
Akuttermine am selben Tag. Wartezeit meist unter 15 Minuten. Wichtige Blutwerte sofort. Viel Zeit für Ihre Fragen. Auch samstags.
Unsere Leistungen
Wir betreuen Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren — vom Mutter-Kind-Pass über Impfungen bis zur Abklärung akuter und chronischer Beschwerden. Ultraschall, Blutuntersuchungen, EKG und Schnelltests sind direkt in unserer Ordination möglich. Gesunde und akut kranke Kinder warten in getrennten Räumen.
Therapie mit Hilfe von Ernährungsberatung und Darmsanierung.
Radiologie, Labordiagnostik und Physikalische Medizin.
Aufzeichnung der motorischen, psychologischen und sozialen Entwicklung.
Kinderärztliche Untersuchung und Beurteilung der erforderlichen Befunde vor einer geplanten Operation.
Blutbild und CRP per Fingerabdruck in fünf Minuten. Hilfreich bei der Entscheidung, ob ein Antibiotikum notwendig ist.
Sicheres, nicht-invasives Screening zur frühen Erkennung und Überwachung der Hüftentwicklung.
Nachuntersuchungen mit Entwicklungskontrollen und Ultraschalluntersuchungen.
Klärung von Ursachen wie Unverträglichkeiten und Allergien. Ernährungs- und Pflegeberatung.
Praktisch schmerzfreie Blutentnahme bei Kindern durch Verwendung kleinstmöglicher Nadeln.
Über uns
Vater und Sohn, eine Praxis: Wir begleiten Familien in Favoriten — viele Kinder von der ersten Lebenswoche an.
„Nach 25 Jahren Kassentätigkeit freue ich mich, den Kleinsten und Jugendlichen in unserer Wahlarztpraxis mehr Zeit widmen zu können — und dass heute mein Sohn als Kollege mitbehandelt. In ausführlichen Gesprächen gehen wir gezielt auf Ihre Fragen und Anliegen ein.“
— Dr. Cornea senior, Gründer und Leiter der Praxis, zuvor langjähriger Oberarzt an der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde des Universitätsklinikums Krems
Unsere Ordination
Unsere Ordination liegt in der Karmarschgasse 54A, nahe der U1 Reumannplatz. Der Eingang ist stufenlos, auch mit Kinderwagen kommt man gut hinein. Parkmöglichkeiten gibt es in der Umgebung, die Rotenhofapotheke ist gleich an der Ecke.




Was Eltern sagen
Was Eltern auf Google über uns sagen
„Man merkt wirklich, dass man hier keine ‚Nummer‘ ist, sondern als Familie wahrgenommen wird.“
Nach der Ordination
Manche Fragen kommen erst später. In unserem Blog beantworten wir sie in Ruhe — von Husten und Impfungen bis zur Entwicklung. Geschrieben von Ärzten, verständlich für Eltern.
Häufige Fragen von Eltern
Von Terminen und Wahlarztkosten über Fieber und Ernährung bis zur kindlichen Entwicklung: Hier finden Sie klare, ärztlich fundierte Antworten auf die Fragen, die Eltern im Alltag am häufigsten beschäftigen.
Ein Wahlarzt ist ein niedergelassener Arzt ohne direkten Vertrag mit Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung.
Der Name stammt aus dem österreichischen Sozialversicherungsrecht: Versicherte können auch einen Arzt außerhalb des Kassensystems wählen.
In vielen anderen Ländern spricht man vereinfacht von einem Privatarzt oder „private doctor“.
So funktioniert die Bezahlung
- Eine Untersuchung kostet je nach erforderlichen Leistungen in der Regel zwischen 130 und 160 Euro.
- Die Behandlung wird nicht über die e-card abgerechnet: Sie bezahlen zunächst selbst und erhalten von uns eine Honorarnote.
- Die Honorarnote können Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung und – falls vorhanden – bei Ihrer privaten Zusatzversicherung zur Kostenerstattung einreichen.
- Die Krankenkasse erstattet einen Teil der Kosten; eine Zusatzversicherung übernimmt je nach Vertrag häufig den verbleibenden Betrag. (Mehr dazu unter „Wie läuft die Abrechnung ab?“)
Was sind die Vorteile?
Als Wahlarztpraxis legen wir Wert auf eine rasche Terminvergabe, Wartezeit meist unter 15 Minuten und ausreichend Zeit für eine sorgfältige Untersuchung und Ihre Fragen.
Bei akuten Beschwerden erhalten Sie bei uns noch am selben Tag einen Termin – auch samstags. Bei einem Akuttermin vergehen vom Betreten der Praxis bis zum Abschluss der Untersuchung meist nur etwa 20 bis 30 Minuten.
Viele wichtige Untersuchungen führen wir direkt in unserer Ordination durch, zum Beispiel:
- Hüftultraschall bei Neugeborenen,
- EKG,
- Harnuntersuchungen,
- Blutbild und CRP aus der Fingerbeere.
Die Ergebnisse liegen dabei oft schon nach wenigen Minuten vor.
Wie schnell Sie handeln müssen, hängt vor allem vom Alter Ihres Kindes und von seinem Allgemeinzustand ab – weniger von der genauen Gradzahl.
Sofort Rettung 144 (Österreich) oder 112 (EU-weit) rufen – unabhängig vom Alter –, wenn Ihr Kind:
- sichtbar schwer atmet (Einziehungen zwischen den Rippen oder am Hals, Nasenflügeln, Stöhnen bei jedem Atemzug), blaue Lippen bekommt oder Atempausen hat;
- sehr schläfrig, schwer erweckbar oder auffällig teilnahmslos ist;
- einen Krampfanfall hat (beim ersten Mal immer 144; zu wiederholten Fieberkrämpfen siehe „Fieberkrampf – was tun, und wie gefährlich ist er?“);
- einen steifen Nacken hat oder punktförmige Hautblutungen, die sich mit einem Glas nicht wegdrücken lassen;
- als Säugling in Ruhe und aufrecht eine vorgewölbte, gespannte Fontanelle hat oder schrill, anders als sonst schreit und sich nicht beruhigen lässt (mögliche Frühzeichen einer Hirnhautentzündung);
- grau-fahl wirkt und blass bleibt, auch beim Wärmen, oder die Haut nach kurzem Druck (z. B. aufs Brustbein) länger als 3 Sekunden braucht, um wieder rosig zu werden;
- gar nicht mehr trinkt und zunehmend teilnahmslos wird oder schwere Austrocknung zeigt (über Stunden keine nasse Windel, eingesunkene Augen/Fontanelle, keine Tränen).
Zur Beruhigung: Eine feine, kühl-marmorierte Haut, die beim Wärmen wieder rosig wird, ist harmlos. Und gemeint ist oben die vorgewölbte, gespannte Fontanelle; eine eingesunkene ist ein Zeichen für Flüssigkeitsmangel, nicht für Druck im Kopf.
Direkt in eine Kinderklinik oder Kinderambulanz – noch am selben Tag: jedes Baby unter drei Monaten mit Fieber ab 38,0 °C (rektal gemessen).
In diesem Alter kann hinter Fieber eine ernste Infektion stecken, die man dem Kind anfangs kaum ansieht und die im Krankenhaus zügig abgeklärt wird. Ganz kleine Babys können sogar schwer krank sein, ohne hoch zu fiebern – achten Sie deshalb auch darauf, wie Ihr Kind trinkt, wirkt und atmet.
Drei bis sechs Monate: niedrigere Schwelle
Auch hier messen Sie rektal und bleiben vorsichtiger. Lassen Sie Ihr Kind lieber früher anschauen – besonders, wenn die Temperatur 39 °C erreicht, das Fieber anhält oder Ihr Kind schlapp wirkt, schlecht trinkt oder Ihnen Sorgen macht.
Ab etwa sechs Monaten zählt der Allgemeinzustand
Dann kommt es mehr auf den Gesamteindruck an als auf die Gradzahl: Ein Kind, das trotz Fieber trinkt, aufmerksam ist und zwischendurch spielt, hat meist einen harmlosen viralen Infekt. Zeigen sich beginnende Austrocknungszeichen – deutlich weniger nasse Windeln, trockener Mund, keine Tränen –, lassen Sie Ihr Kind noch am selben Tag anschauen.
Einen Termin in unserer Ordination
- wenn das Fieber länger als etwa zwei Tage anhält oder ab dem fünften Tag noch besteht;
- wenn es nach ein, zwei fieberfreien Tagen wiederkommt;
- wenn Ihr Kind auch bei gesenktem Fieber schlapp bleibt oder schlecht trinkt;
- wenn neue Beschwerden dazukommen (Ohrenschmerzen, Ausschlag, wiederholtes Erbrechen, Bauchschmerzen, hartnäckiger Husten).
Im Zweifel melden Sie sich immer bei uns.
Zur Einordnung: Fieber ist keine Krankheit, sondern die Abwehr bei der Arbeit – die erhöhte Temperatur hilft dem Immunsystem. Sie müssen es nicht um jeden Preis senken, sondern nur, wenn Ihr Kind sichtlich leidet; eine von sich aus schädliche „zu hohe“ Temperatur gibt es bei einem Infekt nicht. Anders ist eine Überhitzung von außen (aufgeheiztes Auto, zu warm eingepackt): Hier fehlt die Selbstregulation, und die Hitze kann gefährlich werden. Wichtig ist vor allem, dass Ihr Kind genug trinkt. Kühle Wadenwickel eignen sich nicht für junge Säuglinge und nur beim beeinträchtigten älteren Kind mit warmen Beinen – und dann körperwarm, nicht kalt.
Außerhalb der Öffnungszeiten: Kinder unter einem Jahr gehören direkt in die nächste Kinderambulanz, nicht zum Ärztefunkdienst 141; bei Unsicherheit berät die Gesundheitsberatung 1450 rund um die Uhr. Bei Lebensgefahr 144.
Die meisten Hustenerkrankungen bei Kindern sind harmlos und klingen von selbst wieder ab. Entscheidend ist nicht, wie laut oder schlimm der Husten klingt, sondern wie Ihr Kind atmet und wie es ihm insgesamt geht.
Achten Sie besonders auf die Phasen zwischen den Hustenanfällen: Atmet es ruhig? Trinkt es? Ist es ansprechbar und weitgehend wie sonst?
Sofort Rettung 144 (Österreich) oder 112 (EU-weit) rufen:
- Atemnot: sichtbare Einziehungen zwischen oder unter den Rippen oder am Hals, Nasenflügeln, Stöhnen, deutlich angestrengte Atmung oder Atempausen;
- ein Kind, das vor Atemnot kaum noch sprechen, trinken oder weinen kann;
- bläuliche Lippen oder Haut;
- ein auffällig teilnahmsloses Kind, das sich kaum wecken lässt oder nicht mehr richtig reagiert;
- ein raues, ziehendes Einatemgeräusch (Stridor) schon in Ruhe – nicht nur beim Weinen – oder keine Besserung, wenn Sie Ihr Kind aufrecht beruhigen und an kühle, frische Luft bringen;
- Verdacht, dass Ihr Kind beim Essen oder Spielen etwas eingeatmet hat und plötzlich heftig hustet, würgt oder keine Luft bekommt.
Direkt in eine Kinderambulanz fahren:
- ein hustendes Baby unter drei Monaten mit Fieber ab 38,0 °C.
Verschlechtert sich der Zustand rasch oder ist ein sicherer Transport nicht möglich, rufen Sie die Rettung 144 beziehungsweise 112.
In unserer Ordination untersuchen lassen:
- Husten mit Fieber und schlechtem Allgemeinzustand – Ihr Kind trinkt kaum, wirkt schlapp oder auffällig müde. Heute noch vorbeischauen.
- Husten und Fieber, das länger als 2 Tage anhält;
- bellender Husten mit Heiserkeit (Pseudokrupp), solange keines der oben genannten Notfallzeichen vorliegt;
- neu aufgetretene pfeifende Atmung ohne akute Atemnot;
- wiederholte Bronchitiden oder Lungenentzündungen;
- akuter Husten, der nach 7 Tagen keine Tendenz zur Besserung zeigt;
- Husten, der länger als vier Wochen anhält.
Sie können Ihr Kind meist zu Hause beobachten, wenn es:
- ruhig und ohne sichtbare Anstrengung atmet,
- eine normale Hautfarbe hat,
- zwischen den Hustenanfällen wach und ansprechbar ist,
- ausreichend trinkt,
- insgesamt nicht schlechter wird.
Ein lauter oder nachts besonders starker Husten ist allein noch kein Warnzeichen, solange es Ihrem Kind zwischen den Hustenanfällen gut geht (siehe auch unseren Blog dazu).
Was zu Hause helfen kann:
- Kochsalz-Nasentropfen nasal und vorsichtig mit einem Nasensauger absaugen,
- regelmäßig Flüssigkeit anbieten,
- ab dem 13. Lebensmonat: ein Teelöffel Honig vor dem Schlafengehen.
Kein Honig für Kinder unter einem Jahr.
Wenn Sie unsicher sind:
- Während unserer Öffnungszeiten: Rufen Sie uns in der Ordination an.
- Für eine telefonische Einschätzung rund um die Uhr: Gesundheitsberatung 1450.
- Außerhalb unserer Öffnungszeiten: Ärztefunkdienst 141 – nachts von 19 bis 7 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ganztägig.
Für Babys unter einem Jahr:
Brauchen Sie außerhalb unserer Öffnungszeiten ärztliche Hilfe, fahren Sie bitte direkt in eine Kinderambulanz. Der allgemeine Ärztefunkdienst ist nicht auf die Untersuchung von Säuglingen ausgerichtet.
Bei Lebensgefahr rufen Sie sofort die Rettung unter 144.
Kurz gesagt: Füttern Sie nach Bedarf, nicht nach Tabelle. Ein gesundes Baby kann seinen Bedarf in gewissen Grenzen selbst steuern – die wichtigsten Wegweiser sind seine Hunger- und Sättigungszeichen und die Gewichtsentwicklung, die wir bei den Untersuchungen mitverfolgen. Zwingen Sie Ihr Kind nie, die Flasche „auszutrinken“.
Und wie viel ist das ungefähr?
Als ganz grobe Faustregel (nicht als feste Vorgabe): Tagesmenge etwa ein Sechstel des Körpergewichts – bei rund 4.800 g also ungefähr 800 ml über den Tag verteilt. Genauso hilfreich sind die Richtwerte auf der Packung. Beide sind nur Orientierung. Ob die Menge stimmt, zeigt Ihnen nicht die Skala am Fläschchen, sondern ein zufriedenes, gut gedeihendes Kind mit ausreichend nassen Windeln.
Babygerecht füttern (Paced Feeding)
An der Flasche läuft die Milch von allein – anders als an der Brust, wo Ihr Baby den Fluss selbst steuert. Das verleitet zum Überfüttern. Halten Sie Ihr Baby daher halb aufrecht und die Flasche eher waagrecht, sodass der Sauger nur locker gefüllt ist, legen Sie Pausen ein und achten Sie auf Sättigungszeichen (Nachlassen, Wegdrehen, entspannte Fäuste). Hören Sie auf, wenn Ihr Baby satt wirkt – nie „die Flasche leer machen“.
Welche Nahrung – Prä, 1er oder 2er?
- Pre-Nahrung: enthält – wie Muttermilch – als einzigen Zucker Laktose, ist dünnflüssig und lässt sich nach Bedarf füttern. Sie ist von Geburt an und für das ganze erste Lebensjahr geeignet.
- 1er-Nahrung: darf zusätzlich Stärke enthalten, wird dadurch sämiger und als „sättigender“ beworben. Nötig ist sie nicht.
- 2er-Nahrung (Folgemilch): frühestens ab Beikost. Ein Umstieg ist nicht notwendig – Folgemilch bringt keinen belegten Vorteil, und den leicht erhöhten Eisenbedarf im zweiten Halbjahr deckt eisenreiche Beikost.
Unser Rat: Bleiben Sie ruhig durchgehend bei einer Pre-Nahrung – Sie müssen nicht „hochwechseln“. Auch bei familiärer Allergie-Veranlagung brauchen Sie keine spezielle Nahrung: HA-Nahrung beugt Allergien nach heutigem Wissensstand nicht vor (Näheres unter „Braucht mein Baby HA-Nahrung?“).
Zubereitung sicher
- Milchpulver ist nicht keimfrei – frisch zubereiten, kurz vor der Mahlzeit, Reste wegschütten, nicht warmhalten.
- Genau nach Anleitung dosieren: Messlöffel abstreifen, nicht überdosieren und die Nahrung nie mit Wasser strecken (zu dünn kann gefährlich sein, zu dick belastet die Nieren).
- Verwenden Sie frisches, abgekochtes und wieder abgekühltes Wasser. In den ersten Monaten Fläschchen und Sauger gut reinigen/auskochen. (International empfiehlt die WHO, das Pulver mit mindestens 70 °C heißem Wasser anzurühren, um seltene Keime abzutöten – besonders bei Früh- und kranken Neugeborenen. Für reife, gesunde Babys genügt im deutschsprachigen Raum abgekochtes, auf Trinktemperatur abgekühltes Wasser, wenn sofort gefüttert wird.)